Nürnberg, am 1.Juli, Protest am Schönen Brunnen
Die letzte Aktion war International. In Amsterdam, Brüssel, Stockholm, London, Frankfurt, München und Kopenhagen fanden gleichzeitig wie in Hamburg die Aktion "Ein Gesicht für Menschenrechte im Iran" zusammen mit Amnesty International und dem Internationalen Komitee für die Rechte von Studenten und Derwischen im Iran statt.
Entstehung und Zweck der Webseite
Seit April 2009 geht es hier um einen differenzierenden Blick auf den Iran. Wir weisen auf die Schönheit von Land, Kultur und Menschen hin und bringen die Zerstörungen eines Regimes, das sich durch drei Wesenszüge charakterisieren lässt, zur Sprache:
1. Das Regime im Iran wird von Kräften dominiert, die eine religiös bemäntelte Ideologie mit unverkennlich diktatorischem Verhalten und Anspruch vertreten. Die sogenannten Armaggedonisten oder Mahdiisten oder Mesbahianer. Sie fühlen sich allen anderen Ideologien überlegen.
2. Diese Vertreter haben den klaren Willen die ganze Welt zu managen und sind auf Export von Unruhe, Chaos und Blutvergießen eingestimmt.
3. Massive Repressionen gegen die eigene Bevölkerung, die diesen Weg nicht mitgehen will.
Davon erzählen die Artikel, Interviews, Bilder,Videos, Radiobeiträge auf dieser Seite.
Seit kurzem organisiert mehriran.de Konferenzen mit dem Ziel die Zivilgesellschaft im Iran in Ihrem Bestreben nach Eigenbestimmung und Freiheit zu unterstützen und auf die Relevanz dieser Unterstützung für Europa und den Rest der Welt hinzuweisen. Hinter der Seite stehen deutsche Staatsbürger, die sich für die Rechte von Menschen stark machen, die die Lebensumstände in ihrem Heimatland Iran mitgestalten wollen. Es gilt unter anderem zu unterscheiden zwischen den Leuten und dem Regime, spiritueller Gesinnung und Manipulationen von Religion zum Zweck der Machtpolitik. Etwas lieben die Vertreter eines Regimes gar nicht: den Blick der Welt auf die Säuberungen, Drangsalierungen und Menschenrechtsverletzungen.
Abgrenzung: Was diese Seite auf keinen Fall unterstützt, sind Fantasien bestimmter politischer Gruppen das Regime im Iran mit militärischen Mitteln zu beseitigen. Ein militärisches Eingreifen würde einmal wieder die Souveränität der iranischen Bevölkerung untergraben und den Reifeprozess der Gesellschaft zurückwerfen. Manche Iranexperten beobachten Vorbereitungen bestimmter politischer Kräfte, die Weltöffentlichkeit für einen neuen Krieg gewogen zu stimmen.
Wir plädieren für die Unterstützung der zivilen Kräfte im Iran, die eine friedliche Ablösung des Regimes und des Systems von Innen heraus erwirken wollen.
Weder eine Fortführung des Systems, noch seine blutige Beseitigung und das künstliche Aufpflanzen von Außen einer neuen politischen Lösung werden für das Land, die Region und die Welt Sinn machen.
Schauen wir hin. Hören wir hin. Sprechen wir darüber.
Let's observe. Let's listen. Let's talk.
Regardons de plus près. Ecoutons de plus près. Parlons-en.