<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>mehriran.de</title>
		<link>http://www.mehriran.de/</link>
		<description></description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>mehriran.de</title>
			<url>http://www.mehriran.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.mehriran.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description></description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 11 May 2012 00:28:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Prinz Modschtaba Khamenei, Sohn des falschen Pharaos</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///prinz-modschtaba-khamenei-sohn-des-falschen-pharaos/</link>
			<description>mehriran.de: Was Stalin und Hitler begonnen haben, wollen faschistische Eiferer im Namen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit 33 Jahren hat die sogenannte Islamische Revolution im Iran mehr und mehr ihre hässliche Fratze gezeigt. Was 1979 für viele Iranerinnen und Iraner als das größte Abenteuer zur politischen Freiheit und Mitbestimmung begann, hat sich in immer engeren Etappen zu einer faschistischen Realdiktatur entwickelt. Der Traum vom gerechten System des Velayat-e-faghi (Herrschaft des Obersten religiösen Führers, der in Verbindung zu Gott steht und als Vermittler für das &quot;Volk&quot; auftritt), das als Vorbild für die ganze Welt dienen sollte, ist selbst bei jenen Anhängern einer bitteren Ernüchterung gewichen, die sich der Sache mit ihrem ganzen Leben verschrieben haben.
<b>Der falsche Pharao<br /><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_mojtaba-khamenei2_mehriran_01.jpg.jpg" width="150" height="149" alt="" /><span style="font-weight: normal;">Khamenei und sein Sohn</span><br /><span style="font-weight: normal; ">Als der Revolutionsführer Khomeini 1987 starb, war die Nachfolgerfrage für sein Velayat-e-faghi System eine problematische Schwachstelle, die bis heute keine befriedigende Lösung gezeitigt hat. Für Ali Khamenei wurde sogar die Verfassung kurzerhand geändert, damit er als Oberster Führer eingesetzt werden konnte. Seine geistlichen Weihen waren und sind dürftig, dafür hat er über zwanzig Jahre seine Macht nicht mit überzeugender Performance sondern mit Geld, Posten, Einschüchterungen, Taktieren und brutalem Zwang und Gewalt erhalten. Die Nähe zu Gott wirkt durch und durch inszeniert und überzeugt selbst gläubige Muslime wenig. Im Alten Ägypten beanspruchten die Pharaonen auch eine Nähe zu Gott, um ihre Herrschaft zu legitimieren und Gehorsam einzufordern. Khamenei scheint ihnen nachzueifern. Er ist ein Pharao mit schwacher Legitimierung. Das einzige, was man ihm zugestehen könnte, ist die Tatsache, dass Männer der Revolution wie Rafsandschani ihm den Thron angeboten haben, um das System zu erhalten. Jetzt hält er um jeden Preis fest an seinem Pharaonenturban. Ein falscher Pharao ist er im doppelten Sinn des Wortes. Ursprünglich hätte Ayatollah Montazeri der Nachfolger von Khomeini werden sollen, der jedoch noch rechtzeitig ins Abseits gedrängt worden war. Montazeri hatte sich gegen die Massaker an politischen Gegnern in den 80er Jahren ausgesprochen und Khamenei erbte das Amt. Seine mangelhafte Qualifikation für dieses Amt, das höchste geistige, moralische und charakterliche Anforderungen voraussetzte, gibt die zweite Bedeutung des Falschen wieder.</span></b>
<b>Der Fuchs im Schatten<br /></b>
Akbar Hashemi Rafsandschani war ein Mann der ersten Stunden der Islamischen Republik Iran und enger Vertrauter von Ayatollah Khomeini, dem charismatischen Revolutionsführer. Im Zuge der Präsidentschaftswahlen von 2009 warf das Lager von Ahmadinedschad Rafsandschani Korruption vor und drängte ihn aus dem Zentrum der Macht. Sein politisches Dasein hängt an einem seidenen Faden, er ist gerade noch Vorsitzender des Schlichtungsrates. Mittlerweile ist seine Stimme zu den gesellschaftspolitischen Vorgängen im Iran selten zu hören, doch Ende April 2012 scheint er sich wieder in den Ring zu begeben. Er hielt den Streithähnen<a href="startseite/rss.xml#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> des Establishments vor sie würden den Staat in den Abgrund führen, weil die Bevölkerung jeglichen Respekt verlieren würden, wenn sich sogar die Vertreter des Staates gegenseitig öffentlich der Korruption bezichtigen. Von Rafsandschani sind noch einige Schachzüge im großen Machtgeschacher Irans zu erwarten.
<b>Ahmadinedschad und die Magier<br /><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_Abbas_Amirifar_mehriran_01.jpg.jpg" width="160" height="221" alt="" /><span style="font-weight: normal;">Abbas Amirifar</span><br /></b>
Die Beziehung des falschen Pharaos zu seinem Präsidenten scheint manchmal kurz vor dem Aus zu stehen. Dabei stehen stets Fragen der Legitimierung hinter oberflächlichem Geplänkel. Da sich der falsche Pharao Ali Khamenei zeitweilig durch Visionen von Rahim Mashaei über die Bedeutung Ahmadinedschads für die Wiederkehr des Zwölften Imams bedroht fühlt, muss er immer wieder seinen Präsidenten in die Schranken weisen. Die Auseinandersetzung um den Austausch des Geheimdienstministers in 2011 mit einem Ahmadinedschad Getreuen wirft manche Fragen auf. Kurz nachdem Ahmadinedschad das Ministerium durch die Entlassung Heydar Moslehis übernehmen wollte und Khamenei sich entgegenstellte, gab es eine Welle von Verhaftungen im Umkreis von Ahmadinedschad. Der vermeintliche Magier Abbas Amirifar<a href="startseite/rss.xml#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a> und andere Freunde des Präsidenten kamen in Haft und sind mittlerweile wieder frei. Es heißt Ahmadinedschad habe ein Druckmittel, um seinen Platz zu halten. Rahim Mashaei, dem auch enge Verbindungen zu Indischen Magiern nachgesagt werden,&nbsp;hat ihm brisante Geheimdokumente verschafft, die weite Teile des Establishments der Islamischen Republik Kopf und Kragen kosten könnten.
<b>Der müde Gardist</b>
Einst glorreicher Anführer der Revolutionsgarden und wenig erfolgreicher Bewerber für das Präsidentenamt im Jahr 2009, lanciert Mohsen Rezaei gegenwärtig mittels seiner Webseite Baztab interessante Einblicke in Ereignisse und Zusammenhänge im Iran, die sich im Schatten der Tagespolitik abspielen. Auch er ist ein Mann der ersten Stunden des Systems und hat über Jahre beste Verbindungen aufbauen können. Anfang Mai 2012 wies er in einem ausführlichen Artikel auf eine Wiederaufnahme der Aktivitäten der Gruppe, die mit Said Emami kooperiert hat, hin. Diese Personen wollen Said Emami als Märtyrer darstellen und seine Ideale erwecken.
<b>Der stolze Mörder<br /><span style="font-weight: normal;"><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_ruhollah_hosseinian_mehriran_01.jpg.jpg" width="275" height="183" alt="" />Ruhollah Hosseinian</span><br /></b>
Ruhollah Hosseinian gilt als ruchloser Mörder, der sich rühmt seine religiöse Pflicht getan zu haben, weil er Menschen getötet hat. Er gilt als Unterstützer Ahmadinedschads. Seine Karriere in den dunklen Kellern voller Staatsgeheimnisse und seine Aktivitäten in Planungen zur physischen Vernichtung von Gegnern ist lang und lässt erkennen, dass dieser Mann ein überzeugter Revolutionär ist. Neben anderen Ämtern leitet er das Zentrum für Dokumente der Islamischen Revolution<a href="startseite/rss.xml#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>. Die Einblicke in die Akten des Vorgängerdienstes SAVAK waren sehr hilfreich für die Planungen neuer Verbrechen. Unter seiner Ägide arbeitete auch ein weiterer Eiferer, der in der Ära unter Khatami zum Schutz des Establishments geopfert wurde.
<b>Der geopferte Diener<br /><span style="font-weight: normal;"><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_Sai_Emami_mehriran_02.jpg.jpg" width="150" height="196" alt="" />Said Emami</span><br /></b>
Said Emami stammt aus einer jüdischen Familie im Iran. Er hat in den USA studiert und war lange Jahre unter Ali Fallahian und Ruhollah Hosseinian im Geheimdienstministerium tätig. Ali Khamenei vertraute Emami seine Familie bei einem längeren Aufenthalt in London an. Aus dieser Zeit stammt seine Vertrautheit zu Modschtaba Khamenei, einem Sohn Ali Khameneis. <link http://alischirasi.blogsport.de/analysen/ruhollah-hosseinian/#Emami>Emami</link> gilt als Planer verschiedener Morde an Dissidenten, unter anderem an den Eltern von Parastou Forouhar. In diesem Zusammenhang wurde er festgenommen und verhört. Diverse Dokumente zu seiner Rolle bei den Morden stehen im Internet zur Verfügung.<a href="startseite/rss.xml#_ftn4" name="_ftnref4">[4]</a> 
Angeblich starb Emami im Gefängnis, weil er angeblich arsenhaltiges Haarentfernungsmittel getrunken hatte. Politische Beobachter bezeichnen diese Information als blasse Ente und halten eher für wahrscheinlich, dass er beseitigt wurde, weil hochstehende Persönlichkeiten innerhalb des Systems seine belastenden Aussagen fürchteten.
Im Iran ist die politische Landschaft in zahlreiche politische Bündnisse, Koalitionen und Interessengemeinschaften zerklüftet und ist für westliche Iran-Experten sehr unübersichtlich, weil sich beinahe täglich Koalitionen ändern und neue Namen veränderter Koalitionen entstehen. Ein Blick hinter die Kulissen wird hilfreich sein, um zu verstehen, wer sich hinter dem Dickicht versteckt und welche Absichten verborgen werden sollen.
<b>Die &quot;schlechten&quot; und die &quot;guten&quot; Prinzipalisten</b>
Sie buhlen um Plätze im Parlament, gönnen sich nichts und trotzdem betrachten sich alle Fraktionen, die offiziell vom Wächterrat als regimetreu abgesegnet sind und sich politisch betätigen dürfen, als die wahren Islamischen Revolutionäre. Es gibt einige kleinere Einzelgruppierungen und grob gesagt drei Hauptfraktionen, die um den stärksten Einfluss ringen und versuchen die jeweils anderen Fraktionen hinter sich zu bringen.
Mit Präsident Mahmoud Ahmadinedschad scheint die Fraktion Dschebhe Paydari (Widerstandsfront) von Mesbah Yazdi, einem Philosophen der Gewalt, verbunden zu sein.<a href="startseite/rss.xml#_ftn5" name="_ftnref5">[5]</a> Dem gegenüber stehen die etwas traditionalistischer gesinnten Geistlichen von Qom um Mohammad Yazdi und Mahdavi Kani mit den Teheraner Basaris. Die dritte Fraktion bildet die Partei Hezbeh Motalefeh um Mohammad-Nabi Habibi und die Brüder Asgarolladi. 
Alle Fraktionen stellen Parlamentarier aus den Reihen wenig gebildeter Bassidschi und treuer Revolutionswächter, die sich gerne in die Haare geraten und wüste Beschimpfungen als Durchsetzungsmethoden in der Madschless anwenden. Neben einem degenerierten Umgangsstil eint die Usulgerayan eine Art Prinzipientreue. Sie halten Ali Khamenei trotz Krisen in Fragen der Legitimation, der Glaubwürdigkeit und des wirtschaftlichen Niedergangs die Stange.
<b>Das Heer der Schattenkrieger</b>
Neben diesen offiziellen Posten gibt es im Iran eine Vielzahl an Informationszuträgern aller Art: Geheimdienste, Garden und Agenten. Die Pasdaran verfügen über eigene Dienste, die Bassidschi verfügen über eigene Agenten, der Präsident, das Informationsministerium, der Oberste Führer: alle haben ihre eigenen &quot;Augen&quot;, &quot;Ohren&quot; und &quot;Hände&quot; im großen Wettbewerb um die Macht. Daneben gibt es auch Brutstätten für Propaganda und Gehirnwäsche, die für eine aktive Zerstörung diverser als Gegner betrachteten Gruppen in und außerhalb Irans verantwortlich sind.
<b>Die selbstherrlichen Wächter<br /><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_bayat_zanjani_mehriran_01.jpg.jpg" width="284" height="177" alt="" /><span style="font-weight: normal;">Kritiker von Khamenei: Großajatollah Bayat-e-Zandschani</span><br /><br /></b>
Gefürchtete Besucher sind die Agenten der Sepah-e Pasdaran, die Agenten der Revolutionswächter. Sie agieren außerhalb der Gesetze, wie ein Beispiel zeigen soll. Ayatollah Bayat Zandschani ist ein schiitischer Würdenträger im Rang eines Marja - einer Quelle der Nachahmung. Er gehört zu den wenigen Würdenträgern, die es gewagt haben öffentlich Kritik am Vorgehen des Regimes gegenüber Einzelpersonen und der Bevölkerung im Iran zu üben. Seine Kritik zielte auch auf den Obersten Führer selbst. Das brachte ihm im Frühjahr 2012 einen unangemeldeten Besuch einiger Agenten der Sepah-e-Pasdaran ein, die ohne Durchsuchungsbefehl oder sonstiger gerichtlicher Anordnung sein Haus betraten und ohne sich erkennen zu geben, alles konfiszierten, was der Geistliche je geschrieben hat.
<b>Ammaryioun, die Herren des Hasses<br /><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_Mehdi_Taeb2_mehriran.jpg.jpg" width="220" height="146" alt="" />&nbsp;<span style="font-weight: normal;">Mehdi Taeb</span><br /></b>
Verflochten mit dem Geheimdienst der Pasdaran sind die sogenannten Herren des Hasses. Es handelt sich bei der Vereinigung von Ammaryioun um eine Art Think Tank. Kopf dieser Leute ist Mehdi Taeb, prominentes Mitglied Said Ghasemi. Eine weitere Verflechtung besteht in der Tatsache, dass Hossein Taeb als Bruder von Mehdi Taeb dem Geheimdienst der Bassidschi vorsteht. Diese Ideologen haben die Kaderbildung innerhalb der Revolutionswächter zu verantworten. Kern ihrer Ideologie ist der Glaube an das Prinzip eines von Gott geleiteten Obersten Führers, der die Endzeit einläuten wird. Jeder, der sich diesem Führer widersetzt, kann gemäß dieser Philosophie mit nackter Gewalt vernichtet werden. Es wird vor allem Hass gegen westliche Feindbilder wie Imperialismus, Zionismus, Kapitalismus und neuerdings auch &quot;westlichen Islam&quot; = Sufismus geschürt, wobei Gegner gerne mit diesen feindlichen Etikettierungen diffamiert werden, um sie dann Angriffen &quot;dressierter&quot; Rowdys auszusetzen.
<b>Forschungsinstitut für Sekten und Religionen</b><a href="startseite/rss.xml#_ftn6" name="_ftnref6">[6]<br /><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_Abdulrahman_Biranvand_mehriran.jpg.jpg" width="300" height="225" alt="" />Abdulrahman Biranvand<br /></a>
Im Jahr 2010 reiste Ali Khamenei nach Qom um die Scherben der Präsidentschaftswahlen von 2009 wieder einigermaßen zu kitten. Dabei hatte er viele Gespräche mit Mullahs niederen Ranges und Institutsleitern, die zum Gespräch zitiert wurden. Von den hohen Würdenträgern erhielt Khamenei keine Unterstützung. Bei seiner Reise nach Qom gab es aber einige Änderungen in den Ausbildungsstätten für Mullahs. Das einst renommierte Institut für Religionen und spirituelle Strömungen<a href="startseite/rss.xml#_ftn7" name="_ftnref7">[7]</a> wurde den Händen von Abol Hossein Navab entrissen und umgewandelt in das Institut für Sekten und Religionen. Die Führung des Instituts wurde einem zuvor vom Gericht für Geistliche verurteilten jungen Mullah in den Schoß gelegt. Abdulrahim Biranvand<a href="startseite/rss.xml#_ftn8" name="_ftnref8">[8]</a> hatte sich als Unruhestifter bereits bei den Protesten vor der dänischen Botschaft hervorgetan, wurde später vom Gericht für Geistliche für 70 Tage aus Boroujerd verbannt, weil er für die Unruhen in Boroujerd und die anschließende Zerstörung des Versammlungshauses der Derwische verantwortlich befunden wurde. Dabei setzte er seine Karriere als Hetzer gegen die Derwische in Karadsch fort. Sein Einsatz scheint sich gelohnt zu haben, er steht seit Ende 2010 dem genannten Institut vor und ist verantwortlich für die Kampagne zur Beseitigung der Derwische und insbesondere des Nematollah Gonabadi Ordens aus dem Iran. Dieses Ziel verfolgt er konsequent. In den Metrostationen Teherans haben seine jungen Talabeh &quot;Informationstische&quot; mit Hetzschriften gegen &quot;falsche&quot; Mystik aufgebaut und reden unermüdlich auf die Vorübergehenden ein.
<b>Der Kreis der Erlauchten<br /><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_Ali_Keshvari_mehriran.jpg.jpg" width="194" height="233" alt="" />&nbsp;<span style="font-weight: normal;">Ali Keshvari</span><br /></b>
Biranvand handelt zwar aus eigener Überzeugung aber nicht aus eigenem Antrieb. Sein langjähriger Mentor und Freund ist Mullah Ali Keschvari. Ihre geistige Verwandtschaft lässt sich daran ablesen, dass auch Keschvari im Zusammenhang mit den Unruhen in Boroujerd für 70 Tage aus der Stadt verbannt wurde. Keschvari gilt als der Anführer der Bassidschi, die sich gewaltsam an die Zerstörungen von Häusern und Zentren von Derwischen gemacht haben. Er schreibt für Raja News, einer Seite, die von Hardlinern betrieben wird. Auch er stammt aus Boroujerd. Das Besondere an Keschvari ist seine Zugehörigkeit zu einem Kreis Erlauchter, die ungefähr im gleichen Alter Modschtaba Khameneis sind und zu besonderen Audienzen im Hause Khamenei ein und ausgehen. Hier werden Strategien zur Sicherung der Macht besprochen und besondere Aktionen geplant. Keschvari's Artikel enthalten Äußerungen, die wenig später durch Ali Khamenei öffentlich wiederholt werden, das lässt den Schluss zu, dass er bei Khamenei zu Gast ist und die Erlaubnis hat bestimmte Themen anzuschneiden. Seine Artikel bewegen vor allem ein ideologisches Thema: Edalat. Edalat bedeutet Gleichheit. Eine Gleichheit, die sich auf die gleich schlechte Behandlung ungehorsamer Bürger bezieht.
<b>Der Chef der Schläger<br /><img src="uploads/RTEmagicC_Iran_Alireza_panahiyanmehriran.jpg.jpg" width="243" height="370" alt="" /><span style="font-weight: normal;">Alireza Panahian</span><br /></b>
Alireza Panahian, Schulkamerad von Modschtaba Khamenei, gehört auch zu dem &quot;Kreis der Erlauchten&quot;. Als sich die Konkurrenz zwischen Ali Khamenei und Ahmadinedschad abzeichnete, ergriff der dienstfertige Panahian sofort das Wort für seinen Obersten Führer und forderte indirekt die Hinrichtung Ahmadinedschads<a href="startseite/rss.xml#_ftn9" name="_ftnref9">[9]</a>, auf den er noch kurze Zeit bevor seine Bassidschi positiv eingestimmt hatte. Panahian tritt immer wieder als Anführer randalierender Bassidschi auf, die gewaltsam und zerstörerisch gegen Einzelpersonen, Botschaften anderer Länder<a href="startseite/rss.xml#_ftn10" name="_ftnref10">[10]</a> oder Derwische auftreten. Auch Panahian gehört zu den Gewinnern der Proteste auf den Straßen und den nachfolgenden Maßnahmen zur Machtsicherung durch Ali Khamenei. Er wurde zum Kopf eines Art Think Tanks für Universitäten ernannt<a href="startseite/rss.xml#_ftn11" name="_ftnref11">[11]</a>.
<b>Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit</b>
Die Ideale der französischen Revolution von 1789 sind in ihrer parolenhaften Ausformung hinlänglich bekannt. Freiheit forderten die Bürgerinnen und Bürger der Alten Welt, weil sie in vielen Fragen nicht selbst bestimmen konnten. Als Gleichheit subsumierte man eine Gleichbehandlung vor dem Gesetz, das gerecht und ausgewogen ausgestaltet sein sollte, sowie allen Bürgerinnen und Bürgern gleiche Chancen ermöglichen sollte, was in der stark strukturierten Ständegesellschaft nicht wirklich möglich war. Brüderlichkeit meint etwas, was wir heute Solidarität nennen, eine Verantwortung, die nicht beim eigenen Vorteil aufhört und Wirtschaften als faire, partnerschaftliche Aktivität versteht. <br /> Die Interpretation von Gleichheit, die aus der Feder von Keschvari in die Welt schwappt, bezieht sich nicht auf eine Gleichheit vor dem Gesetz eines Rechtsstaats, sondern auf eine Gleichheit in der Behandlung aller Untertanen ohne Rücksicht auf Rang und Namen, die den Geboten des Obersten Rechtsgelehrten nicht Folge leisten. Eine subtile und absolut machtsichernde Auslegung.
<b>Die Hetzjagd von Kavar</b>
Im September 2011<a href="startseite/rss.xml#_ftn12" name="_ftnref12">[12]</a> machte sich ein junger Mullah auf den Weg in die Provinz und hetzte Ortsgruppen gewaltbereiter Bassidschi gegen Derwische auf. Das Muster ist oft das Gleiche. Erst wird gehetzt, die Derwische werden verleumdet und mit Feinden des Regimes in Zusammenhang gebracht, dann gibt es physische Angriffe gegen Derwische und ihre Häuser und Geschäfte und schließlich greifen reguläre Polizeikräfte auf Seiten der Bassidschi ein, um die Derwische niederzuringen.<a href="startseite/rss.xml#_ftn13" name="_ftnref13">[13]</a> Nach der Aktion in Kavar wurde Vahid Banani bei Protesten gegen dieses Vorgehen im benachbarten Sarvestan erschossen. Eine von Derwischen betriebene Webseite, Madschzooban-e Nour, wurde geschlossen und beinahe alle Mitarbeiter in Haft genommen. Wenige konnten sich durch eine Flucht in die Türkei retten. Das Vergehen dieser Menschen war es von den Ereignissen in Kavar zu berichten. 
Die Scharen des falschen Pharaos mögen das Licht der Öffentlichkeit nicht. Nicht jedem Bürger kann man den Mund verbieten durch Drohungen, Diffamierungen, Bestechungen oder Zusage von Vorteilen.
Diese Herren agieren im Schatten und verwischen brutal ihre Spuren. Ihre Pläne sind weitreichend und werden seit den1990er Jahren Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt. Ideologische Verbrämungen, Fixierungen von Feindbildern und Säuberungen des Systems und des Landes von Andersdenkenden sind Teil des Programms dieser faschistischen Eiferer.
Im Westen wird diese wachsende Gefahr unterschätzt. Manche lenken von ihr ab, andere spielen sie bewusst herunter zu Gunsten kurzfristiger Gewinne. Keiner wird sich und seinen Nachkommen damit einen Gefallen tun. Prinz Modschtaba und seine Hoheit Ali Khamenei hingegen sorgen gut für ihre Pfründe.
Weitere Informationen auch unter:
1.http://www.iranterror.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=178&amp;Itemid=26
2.http://www.darvishanonline.com/2011/01/blog-post_05.html
3.http://kurdpa.net/english/index.php?cat=more&amp;id=394
4.http://www.lenziran.com/2012/04/hojatoleslam-panahian-martyrs-will-annihilate-america-and-film-makers/
<hr   />
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Auf der einen Seite kämpft das Lager um Ahmadinedschad als Exekutive, auf der anderen Seite halten die Brüder Sadegh und Ali Laridschani als Köpfe von Judikative und Legislative dagegen. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig immer wieder der Korruption und des Versagens. Am Ende steht ein heilloses Durcheinander in der Staatsführung und Verschärfung der Staatskrise auch in Kombination mit der Last durch die Sanktionen.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> http://www.alsharq.de/2011/08/innenpolitische-krise-im-iran.html
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> Markez-e Asnad-e Enghelab-e Eslami
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref4" name="_ftn4">[4]</a> z.B. http://gavras.wordpress.com/category/پرونده-قتل%E2%80%8Cهای-زنجیره-ای/
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref5" name="_ftn5">[5]</a> Mesbah Yazdi unterstützt Ahmadinedschad, und das nur so lange wie Rahim Mashaei, ein enger Vertrauter Ahmadinedschads im Abseits bleibt.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref6" name="_ftn6">[6]</a> Moasseseieh Padschouheschi Feraghe va Adyan wird von einem Mullah namens Abdulrahim Biranvand geleitet.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref7" name="_ftn7">[7]</a> Moasseseieh Padschouheschi Adyan va Mazaheb
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref8" name="_ftn8">[8]</a> Biranvand ist ursprünglich der Name eines Nomadenstammes. Abdulrahim Biranvand ist ein Bassidschiprediger aus Boroujerd, der dort Vorbeter in der Nabi Moschee war und eng an Ali Keshvari angebunden ist bevor er nach Qom übersiedelte.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref9" name="_ftn9">[9]</a> <link http://alischirasi.blogsport.de/2011/05/>http://alischirasi.blogsport.de/2011/05/</link> 
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref10" name="_ftn10">[10]</a> http://englishtogerman.wordpress.com/2011/04/14/kurzmeldungen-aus-iran-14-april-2011/
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref11" name="_ftn11">[11]</a> http://latimesblogs.latimes.com/babylonbeyond/2010/07/iran-simmering-tensions-in-leadup-to-july-9-protest-anniversary.html
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref12" name="_ftn12">[12]</a> http://www.mehriran.de/artikel/datum/2011/09/bassidschi-eroeffnen-das-feuer-auf-gonabadi-derwische-in-kavar/
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref13" name="_ftn13">[13]</a> http://www.mehriran.de/artikel/datum///die-herren-des-hasses-und-die-qualen-der-menschen/]]></content:encoded>
			<category>_Politik &amp; Gesellschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 00:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Interview Dr. Azmayesh about Nematollah Gonabadi Dervishes in Iran, Tishk TV</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///interview-dr-azmayesh-about-nematollah-gonabadi-dervishes-in-iran-tishk-tv/</link>
			<description>مصاحبه تیشک با دکتر آزمایش با زیرنویس انگلیسی
</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Persisch</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 23:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Documentation: Conference on the future of Iran inside the European Parliament</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///documentation-conference-on-the-future-of-iran-inside-the-european-parliament/</link>
			<description>Freedom of thought, believe and expression is a broadly expressed wish of the population of Iran....</description>
			<content:encoded><![CDATA[During this conference on March 5th in Brussels a variety of speakers and representatives of ethnic and religious groups, journalists, lawyers and scientists showed a strong solidarity for these values of freedom.
Follow the speeches by clicking this link: <link https://www.dropbox.com/sh/iwu9zorxoaeeug5/onyXkryjjx _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Dropbox</link>.]]></content:encoded>
			<category>English</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die aktuelle Runde – Spezial Die Islamische Republik Iran –  eine strukturelle Quadratur des Kreises </title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///die-aktuelle-runde-spezial-die-islamische-republik-iran-eine-strukturelle-quadratur-des-kre/</link>
			<description>Grundlage des Vortrages und der Diskussion sollen einige Thesen zu den Charaktermerkmalen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="align-center"><b>Senioren Service Zentrum</b>
Ihmepassage 5, Eingang Blumenauer Straße / Ihmezentrum
Veranstaltungszentrum, 2. Etage&nbsp;
<b>Montag, 14.05.2012</b>
<b>um 11.30 Uhr</b>&nbsp;
Referent und Iranexperte: <b>Prof. Dr. Dawud Gholamasad</b></div>]]></content:encoded>
			<category>_Aktionen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 18:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die aktuelle Runde – Spezial: Die Islamische Republik Iran –  eine strukturelle Quadratur des Kreises</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///die-aktuelle-runde-spezial-die-islamische-republik-iran-eine-strukturelle-quadratur-des-kre-1/</link>
			<description>Hannover: Grundlage des Vortrages und der Diskussion sollen einige Thesen zu den Charaktermerkmalen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="align-center"><b>Senioren Service Zentrum Hannover</b>
Ihmepassage 5, Eingang Blumenauer Straße / Ihmezentrum&nbsp;
Veranstaltungszentrum, 2. Etage
<b>Montag, 14.05.2012</b>
<b>um 11.30 Uhr</b>
<b>Hannover</b></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 18:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lichterkette für die Opfer der Diktatoren in Syrien und Iran</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///lichterkette-fuer-die-opfer-der-diktatoren-in-syrien-und-iran/</link>
			<description>Die drei unabhängigen freiheitsliebenden und für Menschenrechte einstehenden Gruppen 22Khordad-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mehr dazu hier: <link https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2648561153516.90733.1840340464&type=3 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">facebook.</link>&nbsp;Und ein Film davon&nbsp;ist hier zu sehen: <link https://www.youtube.com/watch?v=sywZZxjgJl4 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">youtube</link>.]]></content:encoded>
			<category>_Aktionen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 21:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;My dream: a future Iran as a constructive developer of the region&quot;</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///my-dream-a-future-iran-as-a-constructive-developer-of-the-region/</link>
			<description>IOPHRI - Interview: Cornelia Ernst is a member of the Delegation for relations with Iran in the...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b><br /></b>
<i>mehriran.de</i><i>:</i> &quot;How do you assess the general human rights situation in Iran at this time?&quot;
 <i>Cornelia</i><i> Ernst:</i> &quot;Iran continues to be our big problem child, because human rights violations are still on their agenda. I have just double-checked, &nbsp;until 23 February 2012, there were already 67 executions only this year. The implementation of the death penalty is for us a big problem anyway - quasi almost every day a death sentence, respectively the executions carried out, are excessive and of course totally unacceptable. Also, when we look at last year’s executions and see how much the number has increased, then we clearly see that something is fundamentally wrong. These concerns are not just concerns of individual organizations that deal with human rights, but the worries of a lot of people in the world - and not only Europeans. And I believe that if you don’t address this issue and act at eye level - even with the representatives of the regime in Iran - you miss a great opportunity for the whole region to change and stability. Iran has a strong scientific potential and is a major player in the region. At the moment, there is rather a negative assessment to it. I have great respect for this potential. That is why, in my opinion, we cannot avoid to look for a dialogue at eye level, even when it hurts - that is particularly important for me to say.&quot;
<i>mehriran.de</i>: &quot;What in your opinion leads to these massive human rights violations in Iran?&quot;
 <i>CE</i>: &quot;Well yes, in 1979 this pseudo-revolution took place in Iran and since then the community has changed a lot and since then regulations which are not compatible with democratic principles have been established. The entire state has been built in such a way that cemented a regime that needs these injuries to live on. The whole regime, no matter who will be the leader in the next few years, needs this. And the regime has been supported indeed. When you take a closer look, you can see how other cemented movements and regimes, with contempt for human beings, are supporting the regime in Iran. Furthermore it is clear that for years the West simply has pulled Iran’s leg. At the moment there is excitement about the atomic bomb! But basically you have raised the child! Now it has grown up and it stands before you and you do not want to have this child. There are so many things that should be taken into consideration. When furthermore it becomes clear that this country has an economic force and importance, then you see that the leaders are worrying, how they become independent in their ideas, in their way of shaping the state and the more sanctions and other oppressions are installed upon the country, the more you effectively push it to the sideline and the regime in Iran is taking advantage of this situation.&quot;
<i>mehriran.de</i>: &quot;What do you think of the role of Europe in relation to the population in Iran?
<i>CE:</i> &quot;If I can narrow in this regard Europe to the EU, I think we have missed an opportunity to be a mediator in the conflicts. I had hoped that the European Union would have mediated between the fronts – that means between the American, the Israeli and the Iranian side – to bring&nbsp; the parties to the table. I think this has been wiped off the table during the &nbsp;recent decisions and we ended up in the role of sanktions-imposer, just like the U.S. that has even praised the EU for the sanctions. The behavior of the EU, I see it as extremely counter-productive. It does not contribute to ease the conflicts, at least to pursue solutions. I find that very sad. The club of Lady Ashton has taken in the delegation (<i>for Iran</i>) the position to impose sanctions and has repeatedly said that they wanted to urge the Iranians in this way to engage in a dialogue. In consequence psychologically you have already a problem. When I get slapped, do I still want to negotiate with you? In my point of view, it is a great mistake to believe, that one can force the Iranians to the table in this way and thus comes to solutions.&quot;
<i>mehriran.de</i><i>:</i> &quot;What makes you believe that something can be achieved by a dialogue with the regime?&quot;
 <i>CE:</i><i>.</i> &quot;I think we should include other countries, which are trusted by the regime, we need to bring all partners together and lay the cards on the table. That would be my wish, that is how I see it. You have to be aware that you have an opponent in front of you with whom you have to talk seriously. You cannot talk as to a little boy, that doesn’t work. I don’t like &nbsp;this regime, this is perfectly clear, but we must also listen to their problems.&quot;
<i>mehriran.de</i>: &quot;Do you think the nuclear research debate is a diversion?&quot;
 <i>CE</i> :&quot;Yes, in principle they all have an interest in it. Ahmadinejad and his troops can take a position, let their muscles roll, and threat with it and distract the other side, in which they succeed. At the moment, very strong advantage has been taken from this discussion, not only at one side - with the exception of the population that comes out as the loser of this game.&quot;
<i>mehriran.de</i><i>:</i> &quot;What do you wish for the people of Iran for the present and the future?&quot;
 <i>CE</i>: &quot;I have an enormous respect for this country, for the development that has been realized, for the women, who are very brave. It's unbelievable to me, the kind of diversity that has emerged over there. - The great self-confidence! The opposition is not entirely uniform, that is not easy to deal with, sometimes it is negative, but is also very positive. The large diversity in the opposition, I find it inspiring. I would like to encourage them to continue, not to be discouraged and to keep always in mind that we are at their side. We do not understand everything, it is not possible to understand everything, because as Europeans we live differently. It is just like that!
I know that there are Muslim feminists - terrific! Yes, this is exactly the way to tackle it! And there are also other political approaches.
 It is important that we are in contact, that we talk to each other, that we understand what is happening in the country, that we are able to continuously support from outside.
 Iran is not only Ahmadinejad or the Supreme Leader Khamenei, that idea has to go. Iran is a great, by me very much admired, nation, with a splendid culture and there is nothing I regret more than not to be able to visit the big cities in Iran as a MEP - that would be something great for us.&nbsp;
Actually, I wish for Iran to play a role in the region, which can stimulate, can develop many less developed countries - that would be of course a little bit my dream. When I see what has become of Afghanistan and Iraq, countries that really need a different perspective ... if it would be possible to develop a new perspective in Iran, it would have a huge effect throughout the whole region and I think even beyond to Europe. The Iranians just need to know that everything they do is also for us of extreme importance and not only for them and their region. In this respect, our whole heart is with them.&quot;
 <i>mehriran.de</i><i>:</i> &quot;Thank you for your time.&quot;]]></content:encoded>
			<category>English</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 20:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Opposition im Iran unterstützen! - Interview mit Alexander Alvaro, Vizepräsident im Europäischen Parlament</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///opposition-im-iran-unterstuetzen/</link>
			<description>&quot;Ich finde ich es bemerkenswert, dass trotz der großen Menge an verschiedenen Organisationen, egal...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="" lang="IT"><link http://www.youtube.com/watch?v=CT2JnvbB0AY&feature=share _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Video von dem Interview mit&nbsp;Alexander Alvaro</link></span>&nbsp;
<b>IOPHRI</b>: Können Sie sich bitte kurz vorstellen und sagen, welche Position Sie innerhalb des Europäischen Parlaments einnehmen?
<b>AA:</b> Mein Name ist Alexander Alvaro. Ich bin einer der 14 Vize-Präsidenten im E.P. und bin Mitglied im&nbsp;<span style="color: rgb(34, 34, 34); font-family: arial, sans-serif; line-height: 16px; font-size: small; ">Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres</span>.&nbsp;
<b>IOPHRI</b><b>:</b> Ich möchte Sie zunächst ganz allgemein fragen, was Ihre aktuelle Auffassung zu Iran ist?
<b>AA:</b> Gut, es ist schwierig zu sagen, was die allgemeine Auffassung von Iran ist, weil einerseits hat man in diesem Land den internen Freiheitskampf der Bürger unter der unterdrückenden Regierung und anderseits eine internationale Gemeinschaft, die versucht, mit dieser Regierung umzugehen, was nicht nur irrational ist, sondern auch gefährlich.
<b>IOPHRI:</b> Im Anschluss an die heutige Konferenz, die gerade stattfand, was ist Ihnen insbesondere aufgefallen in der Diskussion und in dem, was die Sprecher aufgezeigt haben?
<b>AA: </b>Ich finde ich es bemerkenswert, dass trotz der großen Menge an verschiedenen Organisationen, egal ob mit religiösen oder sonstigen Hintergründen, eine Zusammenarbeit stattfindet und versucht wird, gemeinsam zum gleichen Ziel zu gelangen, nämlich die Freiheit der Menschen in Iran. So was habe ich noch nie zuvor in dieser Art erlebt.
<b>IOPHRI</b><b>: </b>Wodurch denken Sie, kann man am besten ein demokratisches System in Iran erreichen, damit die Menschenrechte geachtet werden? 
<b>AA: </b>Es ist schwierig zu sagen, was die beste Garantie für eine Veränderung in ein demokratisches System wäre. In Bezug auf die Menschenrechte ist Gewalt keine Option. Es würde eine sehr große Gefahr für die Zivilgesellschaft bedeuten, wenn wir einen Krieg beginnen würden. Ich glaube, was wir tun müssen, ist, die Oppositionen zu unterstützen, die Kommunikationsmöglichkeiten auszuschöpfen, für friedliche Zwecke. Man muss die Regierung in Iran weiter unter Druck setzen und zeigen, dass wir stark sind, bis dass sie das eigene Verhalten ändern werden, in der Hoffnung, dass es einen Tag geben wird, an dem es ein natürliches Ende des Regimes gibt.<b></b>]]></content:encoded>
			<category>_Politik &amp; Gesellschaft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 20:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Mein Traum: ein zukünftiger Iran als konstruktiver Entwickler der Region&quot;</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///mein-traum-ein-zukuenftiger-iran-als-konstruktiver-entwickler-der-region/</link>
			<description>IOPHRI - Interview: Cornelia Ernst ist Mitglied der Iran Delegation im Europäischen Parlament. Sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>mehriran.de:</i> &quot;Wie schätzen Sie allgemein die Menschenrechtssituation im Iran zur Zeit ein?&quot;
<i>Cornelia Ernst:</i> &quot;Der Iran ist nach wie vor unser großes Sorgenkind, da Menschenrechtsverletzungen nach wie vor an der Tagesordnung sind. Ich habe da vorhin noch mal nachgeschaut, bis zum 23. Februar 2012 gab es schon allein 67 Hinrichtungen in diesem Jahr. Die Existenz der Todesstrafe ist ja für uns ohnehin ein großes Problem - aber quasi jeden Tag ein Todesurteil, beziehungsweise die stattfindenden Hinrichtungen, sind exzessiv und natürlich völlig unannehmbar. Auch wenn wir in das letzte Jahr schauen wie die Anzahl der Hinrichtungen angestiegen ist, dann spüren wir deutlich hier stimmt etwas grundsätzlich nicht. Diese Sorgen sind nicht nur Sorgen einzelner Organisationen, die sich mit Menschenrechten beschäftigen, sondern die Sorgen von ganz vielen Menschen auf der Welt - und nicht nur Europäern. Und ich glaube, wenn man das Thema nicht anpackt und auf Augenhöhe agiert - auch mit der Seite der Vertreter des Regimes im Iran - verpasst man eine große Chance für diese ganze Region auf Wandel, auf Veränderungen, auf Stabilität. Iran hat ein starkes wirtschaftliches Potential und ist ein großer Player in der Region. Im Moment wird das aber eher negativ ausgelegt. Ich habe große Hochachtung vor diesem Potential. Deshalb kommt man meiner Meinung nach nicht drum herum den Dialog zu suchen und zwar auf Augenhöhe, auch wenn es weh tut - das ist mir besonders wichtig zu sagen.&quot;
<i>mehriran.de:</i> &quot;Was führt in Ihren Augen zu diesen massiven Menschenrechts-Verletzungen im Iran?&quot;
<i>C.E.:</i> &quot;Nun ja, 1979 hat ja diese Pseudorevolution im Iran stattgefunden und seither hat sich die Gesellschaft sehr stark verändert und man hat seither nicht mit Demokratie vereinbare Regularien stabilisiert. Der ganze Staat wurde ja so aufgebaut, dass ein Regime zementiert wurde, das diese Verletzungen braucht. Sie leben davon. Das gesamte Regime, ganz gleich wer der Führer in den nächsten Jahren sein wird, braucht das. Und das Regime wird ja auch unterstützt. Wenn man das mal genauer betrachtet, sieht man wie andere menschenverachtende Bewegungen und Regime, die zementiert sind, das Regime im Iran stützen. Des weiteren müssen wir uns klar machen, dass es jahrelang vom Westen einfach hingenommen wurde. Man regt sich jetzt über die Atombombe auf! Aber im Grunde hat man das Kind groß gezogen! Nun ist es groß und jetzt steht man davor und man will das Kind nicht haben. Es sind also viele Dinge, die man berücksichtigen muss. Wenn man sich dann noch klar macht, dass dieses Land eine wirtschaftliche Kraft und Bedeutung hat, dann sieht man, dass die Führer sich Gedanken machen, wie sie selbstständig werden in ihren Ideen, in ihrer Ausgestaltung des Staates und je mehr Sanktionen und andere Bedrückungen man dem Land auferlegt, desto mehr wird man es gewissermaßen ins Abseits stoßen und das wird das Regime im Iran mit Erfolg nutzen.&quot;
<i>mehriran.de:</i> &quot;Was denken Sie in Bezug auf die Rolle Europas gegenüber der Bevölkerung im Iran?
<i>C.E.:</i> &quot;Wenn ich diesem Zusammenhang Europa als EU eingrenzen darf, so denke ich, dass wir eine Chance verpasst haben Mittler zu sein in den Auseinandersetzungen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Europäische Union vermittelt zwischen den Fronten - also der amerikanischen, der israelischen und der iranischen Seite - die Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. Das denke ich hat man in den jüngsten Beschlüssen vom Tisch gewischt und man ist in der Rolle der Sanktionierer, genau wie die USA, die ja die EU für die Sanktionen gelobt haben. Das Verhalten der EU sehe ich als extrem kontraproduktiv. Es trägt nicht dazu bei Konflikte zu entschärfen, Lösungen zumindest anzustreben. Das finde ich sehr traurig. Der Club von Lady Ashton hat in der Delegation Stellung genommen zu den&nbsp; Sanktionen und hat immer wieder gesagt, man wolle damit die Iraner dazu drängen einen Dialog zu führen. Also schon psychologisch ein Problem. Wenn ich geohrfeigt werde, soll ich da noch verhandeln mit dir? Es ist, glaube ich, ein großer Irrtum, zu glauben, dass man damit die Iraner an den Tisch zwingt und dadurch zu Lösungen kommt.&quot;
<i>mehriran.de:</i> &quot;Was macht Sie daran glauben, dass Sie mit einem Dialog mit dem Regime etwas erreichen?&quot;
<i>C.E.:</i> &quot;Ich glaube wir müssen hier andere Länder mit einschließen, die Vertrauen genießen, wir müssen alle Partner an einen Tisch bringen und die Karten auf den Tisch legen. Das wäre mein Wunsch, so stelle ich mir das vor. Man muss sich vergegenwärtigen, dass man einen Gegner auf Augenhöhe hat, mit dem man ernsthaft darüber reden muss. Man kann nicht wie mit einem kleinen Jungen reden, das funktioniert nicht. Ich liebe dieses Regime nicht, das ist vollkommen klar, aber wir müssen uns auch ihre Probleme anhören.&quot;
<i>mehriran.de:</i> &quot;Halten Sie die Atomforschungsdebatte für ein Ablenkungsmanöver?&quot;
<i>C.E.:</i> &quot;Ja. Im Prinzip haben ja alle ein Interesse dran. Ahmadinedschad und seine Truppenteile können sich hinstellen und die Muskeln spielen lassen und damit drohen und die andere Seite kann ablenken, das ist auch der Fall. Man profitiert im Moment sehr stark von dieser Diskussion nicht nur auf einer Seite - mit Ausnahme der Bevölkerung, die als Verlierer aus diesem Spiel herauskommt.&quot;
<i>mehriran.de:</i> &quot;Was wünschen Sie den Menschen im Iran für die Gegenwart und die Zukunft?&quot;
<i>C.E.:</i> &quot;Ich habe enormen Respekt vor diesem Land, vor der Entwicklung, die zu Stande gekommen ist, vor den Frauen, die sehr mutig sind. Das ist für mich unglaublich, was sich dort für eine Differenziertheit herausgebildet hat. - Das große Selbstbewusstsein! Die Opposition ist zwar nicht ganz einheitlich, das ist nicht einfach darzustellen, das ist manchmal negativ, ist aber auch sehr positiv. Die große Vielfalt in der Opposition finde ich begeisternd. Ich möchte sie bestärken, weiter zu machen, sich nicht entmutigen zu lassen und immer zu wissen, wir sind an ihrer Seite. Wir verstehen nicht alles, wir können auch nicht alles nachvollziehen, da wir als Europäer anders leben. Es ist einfach so! 
Ich weiß, es gibt muslimische Feministinnen - grandios! Ja, genau so muss man es anpacken! Und auch andere politische Ansätze sind da.
Wichtig ist, dass wir im Kontakt sind, dass wir miteinander reden, dass wir verstehen was im Land passiert, dass wir immer wieder von Außen unterstützen können. 
Der Iran ist nicht nur Ahmadinedschad oder der Revolutionsführer Khamenei, das muss weg. Der Iran ist ein großartiges, von mir sehr bewundertes Volk, mit einer herrlichen Kultur und nichts bedaure ich mehr, als dass ich mir die großen Städte im Iran nicht anschauen darf als Europaparlamentarierin - das wäre ja etwas ganz Großartiges für uns.
Eigentlich wünsche ich mir für den Iran eine Rolle in der Region, die viele wenig entwickelte Länder vorantreiben kann, entwickeln kann - das wäre natürlich ein bisschen mein Traum. Wenn ich mir anschaue, was aus Afghanistan und dem Irak geworden ist, Ländern, die eigentlich eine andere Perspektive brauchen...wenn man das zu Stande brächte eine neue Perspektive im Iran zu entwickeln, das hätte eine riesige Wirkung in der gesamten Region und ich glaube auch darüber hinaus bis nach Europa. Die Iraner müssen einfach wissen, dass alles was sie tun auch für uns enorm wichtig ist und nicht für sie und ihre Region. Insofern ist unser Herz ganz mit ihnen.&quot;
<i>mehriran.de:</i> &quot;Vielen Dank für Ihre Zeit.&quot;
Webseite <link http://www.cornelia-ernst.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Cornelia Ernst</link>]]></content:encoded>
			<category>_Politik &amp; Gesellschaft</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 08:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Trojan horses from Tehran</title>
			<link>http://www.mehriran.de/artikel/datum///trojan-horses-from-tehran/</link>
			<description>mehriran.de: A part of the world fears Iran's nuclear program, a part of the world thinks the...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>‘Freedom</i><i> - Equality – Brotherhood’</i> was the slogan of the revolutionaries in France 1789. When the bearded brothers came to power in Iran 190 years later (1979),&nbsp; they chanted <i>margh bar<a href="startseite/rss.xml#_ftn1" name="_ftnref">[1]</a> </i>this and <i>margh bar </i>that. Their hatred was inexhaustible, and they united to unbridled strength. The great leaders<a href="startseite/rss.xml#_ftn2" name="_ftnref">[2]</a> of that time made a miscalculation with Khomeini and opened the door to forces of destruction and enslavement instead to a promising work of a flowering garden for the region. Even the fruits of all positive hopes of many revolutionaries<a href="startseite/rss.xml#_ftn3" name="_ftnref">[3]</a> of that time turned out as sinister civilization torpedoes over the course of 33 years.
In the present time, <i>to be free</i> could mean the possibility of an individual to develop him(her)self in an environment, that allows him/her to form an own worldview and to move within certain limits in the world for which he/she decides in his/her own will. This is exactly what an individual is not allowed to do in Iran. On the contrary. First there is the so-called supreme religious leader, who is allegedly in direct contact with God and passes on his instructions to the unemancipated people. The unconditional obedience of the people of his instructions is absolute. Masses of brain washed and state funded slaves with brutal methods<a href="startseite/rss.xml#_ftn4" name="_ftnref">[4]</a> ensure the compliance of the orders from above.
More than once, unfortunate ideologies have been confusing <i>equality</i> with <i>uniformness</i> on a personal level. Equality in the law is a standard that is evident to a progressive society. The feeling of being treated unjustly is familiar to people all around the world. It begins in daily life, if a business partner favors others and doesn’t respect the principles of fairness, only for the sake of his own advantage, and leads over historical facts, that are used by the present leaders of Iran to deceive and to legitimize<a href="startseite/rss.xml#_ftn5" name="_ftnref">[5]</a> their hatred. But even though the representatives of the regime present themselves as advocates of justice abroad, they manage to actually exercise, without a blink of the eye, poignant injustice for a wide range of people in Iran<a href="startseite/rss.xml#_ftn6" name="_ftnref">[6]</a>.
Nowadays, <i>brotherhood</i> is more understood under the term of <i>solidarity</i>. Using a well known concept from the business world, one could say that this is a win-win situation. Win-win is based on genuine interest, dialogue, tolerance, understanding, fairness, transparency, sustainability and commitment to others. It is a kind of altruistic action, that finally brings benefit for one self. The regime in Iran sometimes seems to act altruistically. Again and again, Tehran emphasizes to be concerned about the fate of the Palestinian people. Tehran also likes to assist with training, weapons, money and oil in South America, Africa and some countries of the region. Unselfishly? This must certainly be doubted.<br /> At least, the murderous purges of political companions, groups and unwelcome competitors during 33 years, were not at all altruistic. Under most bloody circumstances, former allies were killed, such as Tudeh Party members, Mujahedin, politicians, respectable clergy, who denounced the abuse of religion by mingling with politics, exiled refugees bearing secrets of the regime, people with other faiths such as Baha'i and Sufi masters who did not submit to the supreme leader’s reign.
<b>The Trojan</b><b> Horse - a cunning stratagem of the Greeks in the Trojan War</b><br /> The real nature of the regime in Iran is really only understood in the West by a few people. Some put forward democratic elements, presented as republican in order to camouflage the omnipotence of leader. Partly, there is a bobbling around the superficial aspects of the ideology of Iran or in some cases, actions of the regime are even protected, thereby using the antagonism towards the United States or Israel. We are not interested in this antagonism at this point, because it is often used and covers a lot in relation to Iran.<br /> If one would like to label this ideology, it can be described as fascist and totalitarian, which already weighs heavily with regard to associations arising in the mind of the readers, however does not cover the whole dimensions. Nevertheless, we want to keep the description of the ideology short and simple. Speaking roughly, the system could be described as a so-called theocracy of the righteous. On behalf of the so-called 12th Imam, whose return is expected under bloody circumstances, the Supreme Leader is ruling. One of his tools to organize the coexistence of the Iranian community is the implementation of the Sharia law<a href="startseite/rss.xml#_ftn7" name="_ftnref">[7]</a> in a very rigid and &nbsp;retrogressive interpretation, so that in the main, murder and manslaughter is the consequence for all those who do not follow the instructions and rules of the regime and the Supreme Leader<a href="startseite/rss.xml#_ftn8" name="_ftnref">[8]</a>. Currently, the stoning in Iran is being discontinued as a result of political reasoning, which resulted in a series of outcries of the entire world on this subject. But the representatives of the regime are smart, they simply invent new &quot;religious&quot; decrees with alleged links to Mohammed, changing the sentence of death from the weight of many stones at the head of the person to a narrowing nooze at the neck and hanging on a construction crane. You can twist and turn as much as you want. In the end it rests massive destruction of life and corruption of the society.&nbsp;
This ideology is proclaimed as suitable for an ideal state and should be spread all over the world.<br /> The regime in Iran will go all the way to achieve this goal and will not allow to be hampered. It makes use of methods that proved useful throughout history.<br /> Only a perfidious trick helped the Greeks after numerous losses of heroes in the battle for Troy<a href="startseite/rss.xml#_ftn9" name="_ftnref">[9]</a>. They gave the Trojans a huge wooden horse in which Greek soldiers were hidden, which finally slipped from the horse at night, and massacred with hideous atrocities the deluded and deceived Trojans. The warnings of Cassandra and Laokoon had been in vain. Following a similar pattern in Europe, &quot;religious centers&quot; are built and funded with huge budgets. From these centers, not only exiled Muslims from all over the world are indoctrinated, but also disgruntled domestic citizens. Ostensibly, these centers appear to aim for cultural and social achievements and use therefore the Persian culture as for example the poems of Rumi and Hafiz, which are very attractive for Europeans. Like this, the regime always takes care to have a clean slate. Many academics in Europe fall into the trap of the regime through financial and emotional resources and are attracted by high-cultural works of the old culture in Iran, although in Iran this is being destroyed by the regime. The time will come, when many decision makers are won, that elements of the ideology of Iran suddenly appear in school textbooks and governmental bills. How it will proceed, anyone can draw the picture.
<div><div>Europe, would have then, after nearly 250 years, thrown recklessly the formula of liberty, equality, brotherhood in the jaw of the dragon, who despises all human values​​.<br /> In order to prevent this, Saa’di, a 13th century Persian Sufi poet composed this couplet:
<p class="align-center"> &quot;A single ant can’t do anything against the dragon <br /> But when the ants work together, they can shed the dragon’s skin.&quot;</p></div></div>
A solution to the imminent danger by the export of the ideology of the regime in Iran as described above is not contained in &nbsp;talks on a nuclear program, although it must be certainly feared, but in the serious look on human rights violations and the support of the opposition in Iran, that demands a referendum on a future system in Iran.
<hr   />
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn1">[1]</a> &quot;Margh bar&quot; can be translate as “death to”.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn2">[2]</a> http://fouman.com/history/Iranian_History_1979.html
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn3">[3]</a> Mehdi Karroubi repeatedly expressed himself about the nature of the regime to the extent that at the time of the Shah the human rights were not respected, but what the current regime is doing is a thousand times worse and unimaginable, and incompatible with everything what the holy teachings of Islam are.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn4">[4]</a> Hezbollah, Basij and other organizations are regarded as reliable helpers of Ali Khamenei on the way to the caliphate. After the presidential elections of 2009 the world could at least see their &quot;arts&quot;.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn5">[5]</a> We refer to recurrent intrusions of various colonial powers such as Britain, Russia and the United States in Iran. For example, the CIA-orchestrated coup d'etat against Mossadegh in the 50's.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn6">[6]</a> In principle it means everybody who does not comply with the commands of the supreme guide. In particular, women, ethnic groups, different faiths and non-regime intellectuals.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn7">[7]</a> Koran experts and many Muslims who are deeply religious, agree that Sharia is firstly, a flexible law canon of an ancient epoch that must be adjusted to the development of the times and secondly, it should not be mixed with the laws of a state, but can only have from the perspective of religion an advisory function.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn8">[8]</a> Iran repeatedly claims it would mainly execute drug dealers and the West should be happy because it would otherwise be overrun by drugs. This assertion must be challenged. Well known are the methods of torture and forced confessions that are obtained similarly as in the Europe of the Middle Ages during the witch trials. Mostly probably, these are camouflaged eliminations of citizens who have become unpopular.
<a href="startseite/rss.xml#_ftnref" name="_ftn9">[9]</a> http://en.wikipedia.org/wiki/Trojan_Horse]]></content:encoded>
			<category>English</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
